Pussy Riots: >black box< Vol. III

Frauen/Körper/Protest/Kultur

am 21. November 2012, 19:00 Uhr, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Eintritt: 2,00 EUR

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie sich politische AktivistInnen und Künstlerinnen ihres eigenen Körpers und der gesellschaftlichen Projektionen auf weibliche Körper bedienen, um ihr Anliegen zu artikulieren und medial zu transportieren.

Als eine Pionierin auf diesem Gebiet kann die österreichische Künstlerin VALIE EXPORT gelten, die mit ihren Performances wie dem »Tapp- und Tastkino« schon in den 60er Jahren zeigte, wie eine feministische Gesellschaftskritik mit künstlerischen Mitteln aussehen kann.

Heute ist viel vom „Neuen Feminismus“ die Rede, zum Beispiel wenn es um Slutwalks, die Aktionen der Gruppen Pussy Riot oder FEMEN oder die Bühnenperformances von Künstlerinnen wie Peaches oder Chicks on Speed geht.Aber was ist das „neue“ am neuen Feminismus? Können aktionistische Auftritte, aufreizende Posen und provozierend kurze Röcke à la FEMEN überhaupt eine ernsthafte Kritik an der Sexualisierung und Objektivierung von Frauen transportieren oder reproduzieren diese Aktionen nur die Klischees? Welche Handlungsmöglichkeiten hat man heute als Künstlerin und politische Aktivistin? Wie kann ein zeitgenössisches, künstlerisches Hinterfragen der gegenwärtigen patriarchalen Machtverhältnisse aussehen?

Die >black box< öffnet sich für eine „Tour de Force“ durch die Geschichte der feministischen Protestkultur. Gezeigt und diskutiert werden Filme und Ausschnitte von den 70er Jahren bis heute.

Zu Gast:

Julia Lemmle (Performerin und Künstlerin, u.a. bei „Muschiballett“ und „Fräulein Bernd“)

Andrea Günther (Medienkünstlerin, Kunstvermittlerin und politische Aktivistin, siehe auch http://andreaguenther.blogspot.de/)

Moderation:

Stefanie Lohaus (Kulturwissenschaftlerin und Mitherausgeberin des MISSY Magazins)

VALIE EXPORT ist angefragt, sich via Skype einzuschalten

Rückblick >black box< Vol.II

2.1.21

Die Geister, die wir riefen

Zu Gast an diesem Abend waren Ariane Jedlitschka, Leiterin der EEG Galerie und Mathias Rodatz, Mitarbeiter bei Engagierte Wissenschaften. Moderiert wurde das Gespräch von dem Politikwissenschaftler Stefan Kausch.

Einige Aspekte der ausgiebigen und abendfüllenden Diskussion über die Rolle von KulturproduzentInnen für die Gentrifizierung sind hier als Audiofiles dokumentiert.

Ausgangspunkt der Diskussion

Ausgangspunkt der Diskussion war ein Vortrag von Mathias Rodatz über das komplexe Wechselverhältnis von kreativen Milieus und Stadtentwicklung.

3 Thesen von Rodatz

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Politische Handlungskonzepte

Welche Spielräume haben AkteurInnen und KulturproduzentInnen, um Prozesse und Folgen von Gentrifizierung sichtbar zu machen?

Frage an Mathias Rodatz: Um welche Aspekte geht es bei einer Diskussion über Gentrifizierung und wie kommt es, dass z.B. die Auseinandersetzung über sozialen Wohnungsbau in den letzen Jahren komplett aus der öffentlichen Debatte verschwunden ist? Welche politischen Handlungsmöglichkeiten haben AkteurInnen, um sich gegen  Gentrifizierung zu wehren?

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Kulturarbeit und Gentrifzierung – Wie passt das zusammen?

Wie arbeiten KulturproduzentInnen unter dem Druck von Gentrifizierungsentwicklungen? Wie beeinflussen Kulturförderungsprogramme die Stadtkultur und tragen diese letztendlich nicht zur Aufwertung und somit zum Anstieg der Mieten in bestimmten Stadtteilen bei? Die Frage geht zunächst an Ariane Jedlitschka, Leiterin der EEG Galerie:

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Erhalten von Freiräumen

Frage an an Mathias Rodatz: Was passiert mit den Freiräumen in Leipzig? Wie ist die Situation in anderen Städten, wie z.B. Frankfurt a.M. ? Ist der Häuserkauf eine Option, um diese Räume zu erhalten und dem Markt  zu entziehen?

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Zukunftsaussichten – Stadt für alle?

Frage an Ariane Jedlitschka: Wie soll es weiter gehen und was für Möglichkeiten gibt es,  zusammen etwas zu verändern?

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Die Geister, die wir riefen… >black box< Vol.II

Über die ambivalente Rolle der KulturproduzentInnen für die Stadtentwicklung

Diskussionsveranstaltung am 17. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Eintritt: 2,00 EUR

Das Klischee sagt: Am Beginn des Gentrifizierungsprozesses verändern KünstlerInnen und Kulturschaffende ein bisher randständiges Viertel. Sie entdecken es und durch ihren Zuzug wird häufig ein Prozess der Aufwertung in Gang gesetzt. Letztlich fallen oft auch die Kulturschaffenden selbst dieser Entwicklung zum Opfer, weil sie die gestiegenen Mieten nicht mehr aufbringen können.

Wir sagen: Dieser Prozess ist zur Genüge bekannt. Viele KünstlerInnen und KulturproduzentInnen agieren bewusst und aktiv gegen diese Tendenzen. Sie setzen sich für den Erhalt gewachsener oder den Aufbau neuer demokratischer Strukturen im Stadtviertel ein und erproben neue Arten der Partizipation.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, die Doppelfunktion von Kulturschaffenden und KünstlerInnen im Prozess der Stadtentwicklung zu untersuchen. Wir wollen verschiedene Möglichkeiten der Interaktion und Auseinandersetzung mit diesem Thema aufzeigen. Die Diskussion wird durch Beispiele praktischer künstlerischer Eingriffe in städtische Strukturen und Filmausschnitte ergänzt.

Moderation:

Stefan Kausch (Engagierte Wissenschaft e. V., Leipzig): Politikwissenschaftler

Diskutant_innen:

Leider hat die Stadtplanerin Daniela Riedel (Zebralog) ihre Teilnahme kurzfristig absagen müssen.

Ariane Jedlitschka (Dipl.-Betriebswirtin für Immobilienwirtschaft, Gründerin der EEG Galerie): Projektmanagerin im Bereich Stadtentwicklung, Medienkunst und freie Bildung, oft zitiert als sog. Pionierin im Leipziger Westen

Mathias Rodatz (Goethe Universität, Frankfurt a.M): Politikwissenschaftler und Mitarbeiter im Verbundprojekt “Neuordnungen des Städtischen im neoliberalen Zeitalter”

 

 

Auditive Revision

Eine kurze auditive Revision der ersten > black box < Veranstaltung mit Philip Scheffner am 19.09.2012 in der Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig

Die Vorführung der Ausschnitte aus „Revision“ wurde von einer spannenden Diskussion begleitet, aus der wir eine ganze Menge interessanter Ausschnitte zusammengefasst haben, die man in Ruhe nachhören kann. Die erste > black box < Veranstaltung hat keinen Zweifel daran gelassen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich Philip Scheffners Film „Revision“ in voller Länge im Kino anzuschauen! In welchen Kinos er gerade zu sehen ist, lässt sich HIER herausfinden

Worum geht es in „Revision“?

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Wie war die Situation beim Dreh mit den Familien der Opfer in Rumänien? Ihr wart es, die den Familien zum ersten Mal Details über das über zehn Jahre zurück liegende Unglück gegeben habt. Ihr wart mehr als ein Dokumentarfilmteam, ihr wart auch Boten. Wie seid ihr mit dieser Situation umgegangen?

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Im Film wird die Idee einer objektiven Beobachtung gekonnt unterlaufen, nie eine Authentizität behauptet. Das liegt ganz stark an der ungewöhnlichen der Interviewtechnik. Kannst Du zur Interviewtechnik etwas mehr erzählen?

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Wie weit hatte der Film reale Auswirkungen für die Personen? Konnte er auf der juristischen Ebene etwas bewirken?

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Der Film ist unglaublich nüchtern. Wie kann man angesichts der empörenden Fakten so nüchtern bleiben? War das eine Entwicklung im Produktionsprozess des Films?

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Publikumsfrage: Ist diese Vorgehensweise inzwischen zu einer Art eigenen Methode für Sie geworden?

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Publikumsfrage: Warum verzichten Sie auf einen professionellen Sprecher?

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Publikumsfrage: War es Zufall, dass dieses Ereignis zeitlich und örtlich sehr nah am Progrom von Rostock liegt?

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Publikumsfrage: Was hätten sie gemacht, wenn die Familien nicht hätten mitmachen wollen?

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Publikumsfrage: Ich habe das Gefühl, ihr Film hat für die rumänischen Familien etwas ganz ähnliches bedeutet, wie die Einladung der Familien der Opfer der NSU bei Angela Merkel. Auch hier ging es um eine Personifizierung und die Rehabilitation der Opfer entgegen der gängigen medialen Darstellung.

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Welche Entscheidungen lagen dem dramaturgischen Aufbau des Films zugrunde?

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FAZIT

“Jede Vorführung des Films ist ein Tritt gegen das Schienbein der Jäger.” Colorado Velcu

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Die Revision des eigenen Blicks >black box< Vol. I

Ein Gespräch mit Philip Scheffner

Der mediale Blick auf Migration ist geprägt von extremen Vereinfachungen. Menschen werden als MigrantInnen auf ein Stereotyp reduziert und auf diese Weise ihrer Stimme und ihrer Geschichte beraubt.

Deutlich wurde dies kürzlich im Rahmen der Berichterstattung zum Jahrestag des Progroms in Rostock – Lichtenhagen vor 20 Jahren. Das gleiche Phänomen war lange Zeit in der Berichterstattung über die Taten der rechtsextremen Terrorzelle NSU zu beobachten: Täter- und Opferrollen wurden verkehrt und komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge auf unzulässige Weise vereinfacht.

Viele kritische FilmemacherInnen und KünstlerInnen stellen sich die Frage, wie eine andere Herangehensweise an dieses Thema aussehen kann. Gerade im Dokumentarfilm muss eine Gratwanderung vollzogen werden. Es gilt eine eigenständige filmische Perspektive zu entwickeln und gleichzeitig der Sichtweise der Mitwirkenden einen eigenen Raum zu geben.

Philip Scheffner hat in seinem Film „Revision“ eine ungewöhnliche dokumentarische Methode gefunden, die den Protagonisten die Möglichkeit gibt, im Film nicht nur Zeuge zu sein, sondern Akteur. In der >black box< wird er Ausschnitte aus „Revision“ und weiteren Filmen zeigen und über Probleme der medialen Berichterstattung zum Thema Migration, die Entwicklung seiner eigenen filmischen Methode und die problematische Fokussierung auf eine vermeintliche Authentizität.

Zum Film: „Revision“ (2012) von Philip Scheffner (der Film wird in Ausschnitten zu sehen sein)

 

Der Dokumentarfilm „Revision“ betrachtet eine „alte“ Geschichte aus neuen Perspektiven. Der Film beginnt am vermeintlichen Ende dieser Geschichte, mit einer kleinen Zeitungsmeldung: Zwei rumänische Männer wurden 1992 auf einem Maisfeld von zwei deutschen Jägern erschossen. Ihr Tod bleibt ungesühnt und wird statistisch erfasst. Nun gehören sie zu denen Tausenden, die Jahr für Jahr an Europas Grenzen ihr Leben lassen. Die Umstände ihres Todes machen zu einem Teil europäischer Geschichte – und entziehen ihnen gleichzeitig die eigene Stimme in dieser Geschichtsschreibung. Sie erscheinen als stumme Zeugen eines Sicherheitsdiskurses, der sich vor allem um sich selbst dreht – und Tote wie sie billigend in Kauf nimmt.

Scheffner hat diese Meldung keine Ruhe gelassen und er beginnt zu recherchieren – fast zwanzig Jahre danach. Der Film rekonstruiert akribisch biografische und politische Perspektiven der Geschichte. Gleichzeitig thematisiert er die Bedingungen und Konventionen der eigenen, filmischen Narration als Teil eines politischen Gesamtzusammenhangs. Eine beklemmende Spurensuche, die auch die eigene Bilderproduktion einer ständigen Revision unterzieht.

Wann und Wo: 19. September 2012, 19:00 Uhr, Galerie für zeitgenössische Kunst, Eintritt: 2,00 EUR

„Revision“ Filmpremiere-Leipzig: 20. September 2012, 20 Uhr, Schaubühne im Lindenfels

>blackbox<

Aktuelle Themen im Spiegel der Kunst

Ab September 2011 startet mit >black box< ein neuartiges Veranstaltungsformat, das direkt auf aktuelle gesellschaftliche Themen Bezug nimmt, um gesellschaftliche Entwicklungen mithilfe von Filmen und anderen künstlerischen Formaten zu reflektieren.

Angesichts der permanenten medialen Reizüberflutung will die >black box< einen Reflexionsraum öffnen, in dem das Publikum unterschiedlichste Themen gemeinsam mit verschiedenen Gästen diskutieren kann. Eingeladen werden KünstlerInnen und ExpertenInnen, die sich in ihren Arbeiten mit dem fokussierten Thema auseinander gesetzt haben.

Die Kombination aktueller Themen mit bereits bestehenden, künstlerischen Arbeiten ermöglicht es, die eindimensionale tagespolitische Diskussion zu öffnen und den oft vorschnell medial festgelegten „Common Sense“ durch andere Sicht- und Herangehensweisen zu ergänzen und vielleicht sogar zu konterkarieren. Ganz bewusst wird in der >black box < eine offene Diskussionskultur etabliert, deren Ziel es ist, mithilfe der gezeigten künstlerischen Positionen gesellschaftliche Diskurse zu bereichern und auszudifferenzieren.

>blackbox< ist eine Veranstaltungsreihe, die in Kooperation mit Weiterdenken - Heinrich Böll Stiftung Sachsen und der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig organisiert wird und durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert wird.